Wednesday, 16 December 2009

Die Mühe hat sich gelohnt!


Weinqualität ist das Resultat aus dem Grad der Ausnützung des Traubenpotentials und dem Verlust bei der Verarbeitung. Dies bedeutet nicht nur, dass die Hausaufgaben im Weingarten gemacht worden sind, sondern auch, dass in der Bodega die richtigen Entscheidungen getroffen worden sind. Natürlich spielt auch ein Quäntchen Glück das Zünglein an der Waage.
Da die Ernte 2009 zu unserer Zufriedenheit ausgefallen ist und der noch junge Wein für unseren „untrainierten“ Gaumen rund und weich erscheint, haben wir uns entschlossen, unseren Pinot Noir bei einer Weinverkostung einzureichen. Vergangenen Sonntag war es dann soweit. Beim der 11.ten Fiesta del Vino nuevo wurde auch unserer Wein vom Sommelier Diaz Vico kritisch beurteilt und zu unserer Überraschung als bester Wein prämiert. Dies soll jetzt nicht heißen, dass wir einen Spitzenwein auf der Finca anbauen und produzieren, zeigt aber, dass wir auf dem richtigen Wege sind.

Monday, 30 November 2009

Ferienwohnungen in Andalusien

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Thursday, 8 October 2009

Goldener Oktober



Die Vielfalt der reifen tropischen Früchte, die von Avocados, Feigen, Mangos, Guave, Limette bis hin zu Chirimoya reicht, erlaubt uns jedes Jahr unseren Speiseplan fruchtig zu erweitern. So starteten wir das diesjährige Erntedankfest mit Mangochutney an Thunfischcarpaccio mit Großgarnelen und Mangofilets. Die nachfolgende Kaninchenleber mit Feigenconfit auf getoasteter Brioche wurde vom jungen Wein 2009 begleitet, der mit seiner Fruchtigkeit deutlich den Gaumen schmeichelte. Nur das geschmorte Kaninchen auf ligurische Art tat sich schwer neben unserem Cabernet Sauvignon 2008 zu bestehen. Entschädigt wurden die Gäste durch einen Birnen-Ingwer-Strudel mit Schokoladensauce. Viva la Vida – auf der Finca -

Sunday, 16 August 2009

Biologischer Säureabbau


Bereits 1858 entdeckte Louis Pasteur, dass Bakterien aus Zucker Milchsäure bilden können. 32 Jahre später fand Müller-Thurgau heraus, dass Bakterien im Wein eine Säureverringerung herbeiführen können. Die malolaktische Fermentation war geboren. Speziell bei Rotweinen wird heute nicht chemisch, sondern durch Bakterieneinsatz entsäuert. Dadurch wird die sauer schmeckende Apfelsäure, die selbst in vollreifen Trauben vorhanden ist, in die sensorisch runder schmeckende Milchsäure und CO² abgebaut.
Vorteile des Biologischen Säureabbaues:
• Mehr Fülligkeit
• Mikrobiologische Stabilität
• Farbstabilität bei Rotweinen und
• Verringerung der Säure
Nachteile
• Geschmackliche Verluste bei primärfruchtigen Weinen (Muskateller, Riesling, Gewürztraminer)
• Farbverlust bei Farbschwachen Rotweinen
Voraussetzungen:
Die Temperatur, SO² – und der Alkoholgehalt stellen Einflussgrößen dar.
• Warmer Alkohol führt zur Zellschädigung der Bakterien (> 13% vol. Alkohol max. 23° C)
• Höherer SO²-Spiegel reduziert das Temperaturoptimum von 25 ° C auf 20 ° C
• Leichte Trübung; Resthefe im Jungwein liefert wichtige Nährstoffe
• Ph-Wert > 3,2
• Kein Restzucker im Wein (vollständig vergoren)

Ohne die gezielte Einleitung eines biologischen Säureabbaues findet dieser in südlichen Breiten oft spontan statt. Mehr als 60 Milchsäurebakterienstämme können auf Trauben isoliert werden. Lediglich die Kokke Oenococcus oeni (Starterkultur) ist jedoch in der Lage den Säureabbau vollständig durchzuführen und nicht durch unangenehme Nebenprodukte (Essigester etc.), die bei der malolaktischen Fermentation entstehen, aufzufallen.

Tuesday, 11 August 2009

Weinherstellung Teil II: Maischegärung des Pinot Noir


Beim Thema Maischegärung stellen sich zuerst die Fragen:
1) Welcher Rotweintyp soll produziert werden? und
2) Welche Traubensorten werden verarbeitet?
Temperatur und Zeitdauer der Maischegärung sind wichtige Einflussgrößen. Aber auch der Volumenanteil der Kerne, welcher von der Beerengröße und Beerensorte bestimmt wird, beeinflussen den Geschmack wesentlich. Speziell bei sommerlichen Temperaturen ist ein schneller Gärstart wichtig, um die wilden Hefen (u.a. Gattung Kloeckera, Candida etc.) im Rahmen der mikrobiologischen Konkurrenz mittel Saccharomyces cerevisiae auszuschalten bzw. zu unterdrücken, um so den Anteil der flüchtigen Säuren (Weinfehler: Lösungsmittel -/Uhu-Ton) klein zu halten. Eine Maischeschwefelung kommt für uns aufgrund der nachfolgenden malolaktischen Fermentation nicht in Betracht. Durch Feuchthalten des Tresterkuchens werden die Schalen ausgelaugt und Anthocyane (Farbstoffe), aber auch Gerbstoffe freigesetzt. Diese verbinden sich während der Polymerisation zu langkettigen Molekülen, die den Wein rund und weich, aber auch farbstabil machen. Mehr zum Thema Weinstabilisierung in rund 10 Tagen…

Monday, 10 August 2009

Weinherstellung Teil I: Rebeln und Qualitätssicherung


Bei Tagesanbruch befreiten wir die Beeren von den Stielen, um den reinen und fruchtigen Burgundergeschmack nicht durch grüne Stiele zu beeinträchtigen. Die Stiele würden sonst im Zuge der Maischegärung gleichfalls ausgelaugt werden und unerwünschte, grüne (grasige) Tannine das Ergebnis deutlich verschlechtern. Dieser Vorgang dient zugleich der Qualitätssicherung, da die von Oidium oder Schwarzfäule befallenen Trauben aussortiert werden. Die abgezupften Beeren wandern anschließend in den Rebler, eine Traubenquetsche, die die Beeren nicht zermahlt (Vermeidung von Trubstoffen), gleichwohl aber öffnet. Vertrocknete Beeren werden stets verkostet, ob diese Opfer des andalusischen Klimas wurden oder unreif, aufgrund der Stiellähme getrocknet sind. Nur süße Rosinen gelangen in die Maischegärung! Ohne Berücksichtigung des in den Rosinen enthaltenen Zuckers gab das Öchslemeter nach Temperaturausgleich 112 Öchsle an. Somit wird sich der Alkoholgehalt bei vollständiger Vergärung auf über 13,5 vol. % belaufen. Das Alkoholmeter wird zum Zeitpunkt der Flaschenabfüllung in ca. 7 Monaten (davon min. 6 Monate Lagerung in französischer Eiche) den genauen Wert ermitteln.

Pinot Noir Ernte auf der Finca


Wie jedes Jahr 40 Tage nach der Halbumfärbung der Trauben ist es an der Zeit unseren Pinot Noir alias „Spätburgunder“ zu verarbeiten. Insgesamt 210 Kilo konnten wir von unseren 135 Reben ernten. Damit liegt die Stockbelastung von unter 2 Kg im angestrebten Rahmen. Bereits das Refraktometer zeigte einen deutlichen Zuckeranstieg im Vergleich zum Vorjahr an. Zuckersüß, braune Kerne, kleiner Butzenanteil und leichter Sultaninengeschmack versprechen einen guten Jahrgang. Um die Trauben schnell und schonend zu verwerten, befreiten wir die Rebstöcke von ihren Vogelschutznetzen und Papiertüten vormittags um dann, die abendliche Kühle nutzend, die Trauben ohne Hitzestress für die Weiterverarbeitung zu lagern. Jetzt heißt es, den morgigen Tag vorzubereiten….

Saturday, 4 July 2009

Traubenschutz auf der Finca


Um die bereits heranreifenden Trauben der Sorte Pinot Noir vor Vogelfraß zu schützen, verwenden wir bei den hochgebundenen Rebstöcken (Flachbogenerziehung) engmaschige Traubenzonennetze, die in den vergangenen Jahren bereits gute Dienste geleistet haben. Da auf dem oberen Teil des Weinfeldes auf eine Spaliererziehung verzichtet wurde und das Anbringen der Netze sich als problematisch herausstellte, versuchen wir dieses Jahr bei den Sorten Cabernet Sauvignon und Tempranillo die Trauben in Papiertüten zu verpacken, damit der Ernteerlös durch die Amseln nicht zu stark eingeschränkt wird. Die Papiertüten werden normalerweise in den Regionen Valencia und Alicante bei der Produktion von Speisetrauben verwendet. Während des Fixierens der Papiertüten achten wir auf Stockertrag und ein ausgewogenes Fruchtblattverhältnis. An einigen Weinstöcken fielen rd. 1 kg der grünen Ernte zum Opfer…

Monday, 22 June 2009

Jazz en la Costa


In August 1959 hat sich die Welt verändert. „Kind of Blue“, das wichtigste Album des Jazz, mit Miles Davis, Cannonball Adderly, John Coltrane, Bill Evans, Wynthon Kelly, Paul Chambers und natürlich James (Jimmy) Cobb war erschienen. Leider ist Jimmy Cobb der einzige Überlebende der Originalbesetzung.

Um das halbe Jahrhundert von „Kind of Blue“ zu feiern, spielt Jimmy Cobb`s „So What Band“, benannt nach dem ersten Titel aus dem Album „Kind of Blue“, in Almunecar (Parque Majuelo) am 18.07.2009 die großen Themen aus dem original Record. Jimmy Cobb (Washington, 1929) ist eine lebendige Legende des Jazzs. Genießen Sie einen unvergesslichen musikalischen Abend in tropischer Nachtluft unter Palmen in Almunecar. Das gesamte Programm der Jazzwoche „ Jazz en la Costa“ finden sie unter http://www.jazzgranada.es/jazz_enlacosta_prg.html.

Tuesday, 2 June 2009

Lecker Lecker – Kapernäpfel von der Finca


Die Kapernbeeren oder auch Kapernäpfel (Cornichons de Caprier) sind die Früchte des Kapernstrauches, nicht zu verwechseln mit den Kapern selber, welches die Blütenknospen sind. Man erkennt sie daran, dass sie aus der befruchteten Blüte entstehen und immer einen Stil haben, an dem die Frucht hängt. Kapernäpfel werden ähnlich eingelegt wie Kapern (Rezept siehe unten) und auch so verwendet. Die Kapernäpfel sind viel intensiver im Geschmack und ein Vorteil ist, dass sie sich bei Bedarf gut teilen lassen. Eine ideale Dekoration für eine mediterrane Antipasta-Platte oder einfach neben Oliven als Tapa reichen. Für ein Vitello Tonnato sollten allerdings ausschließlich die Blütenknospen, da zarter, verwendet werden. Der Kapernapfel würde das Kalbfleisch beleidigen…

Zu Beginn die Kapernäpfel in Süßwasser einlegen und alle 24 Stunden das Wasser wechseln. Nach ca. einer Woche die Kapern in Salzlake einlegen und mindestens 2 Monate in der Lake ziehen lassen.

Für 1 kg Kapernäpfel z. B. Salz in Essig auflösen (75 gr. Salz in 125 ml Weinessig) und 750 ml Wasser zugeben. Guten Appetit!

Friday, 15 May 2009

Stilvolles Ferienhaus in Andalusien zu vermieten


Sie suchen ein ruhiges Ferienhaus für Ihren Urlaub in Andalusien? Dann haben Sie das richtige Feriendomizil gefunden.

Am Ortsrand des weißen andalusischen Bergdorfes Gualchos, nur rd.7 km vom Strand entfernt, liegt das Ferienhaus La Mimosa in ruhiger Lage. Der Blick vom Ferienhaus auf die Berge und auf das Meer ist bei Sonnenaufgang unter Palmen, Mandel- und Pfefferbäumen besonders atemberaubend. Perfekt für einen entspannten Urlaub und idealer Ausgangspunkt für Exkursionen nach Granada (Alhambra), die Sierra Nevada und in die Alpujarra.

Überzeugen Sie sich...

Wednesday, 22 April 2009

Gestaltung auf der Finca



Auf dem Weg vom Pool zu unserem tropischen Eck mit Chirimoya-Baum, Bananenstauden, Kumquat, Guave und Mangobaum, verlängert sich eine Felswand, die teils 5 m hoch ist. Es ist nun Frühling und das Wetter ist ideal um im Freien zu sein und zu gestalten.

Ziel soll es sein, eine Sitz- und Liegefläche aus dem gleichen Fels zu erschaffen.

Beim Abtragen der Erde unterhalb des Pools kommen immer wieder große und kleine Steine zu Tage, also wird die anfängliche Anhäufung der Felsen immer größer, so tief und lang, dass sich daraus eine Sitz- oder Liegefläche bilden lässt. Außerdem haben sich viele flache Felsplatten angesammelt, die sich als Oberflächenverlegung anbieten. Vom Poolfilter liegt der feine braune Sand noch rum, den vermischt mit Zement ergäbe eine schöne Fugenfarbe.
Das Leben und die Kreativitätsmöglichkeiten auf dieser Finca sind schier unendlich.

Ich bin immer für eine Vergrößerung der Poolliegefläche. Die Terrakottaflächen sind schon sehr schön, für mein deutsches Blut fehlt mir manchmal das Fußgefühl eines Rasens. Ich sehe schon eine plane weitere Ebene mit Elephantengras unterhalb von unserem Olivenbaum. Die abgestochene Hügelkante wird mit wunderschön blühenden Blumen verziert. Das wird richtig lauschig, auch wenn sich die Umsetzung bis in das nächste Frühjahr reinzieht. Mehr Bilder unter: Finca Andalusien

Tuesday, 31 March 2009

Pflege der Weinreben














Nach dem Austreiben der Reben stehen nun folgende Punkte im Vordergrund:
• Entlaubung
• Pflanzenschutz
• Grüne Ernte (Qualitätsoptimierung)

Bei der Entlaubung werden Kümmertriebe und fruchtansatzlose Geiztriebe, welche insbesondere beim Spätburgunder aus dem basalen Auge sprießen, entfernt. Zweck der Entlaubung ist es, sowohl die Traubenmenge auf unter 2 kg pro Rebstock zu halten, was der Qualität des Weines deutlich zu Gute kommt, als auch eine gute Durchlüftung des Rebstockes zu garantieren. Dadurch wird stehende Luft vermieden und die Bildung von Mehltau erschwert. Bis Ende April werden mittels einer kupferhaltigen Lösung die Pflanzen alle 14 Tage behandelt, um dem falschen Mehltau vorzubeugen. Bei wärmeren Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit gilt es, dem echten Mehltau (Oidium) mittels Schwefel präventiv zu Leibe zu rücken. Der Behandlungsrhythmus sollte 10 Tage nicht überschreiten, sofern Odiumspuren am alten Holz des Vorjahres zu erkennen sind. Bis zur Halbumfärbung gilt es die Schwefelmenge mit steigender Temperatur und/oder Luftfeuchtigkeit aufzudosieren. Mehr zu den Themen grüne Ernte und Triebkappung in Kürze…. . Qualität beginnt nun mal im Weinfeld. Mehr Bilder unter: Finca Andalusien

Thursday, 19 March 2009

Pflanzzeit für Bio-Gemüse

Das Wintergemüse neigt sich dem Ende, die kräftige Frühlingssonne erwärmt den Boden. Zeit unser Gemüsebeet auf Vordermann zu bringen und für mediterranes Gemüse und Salate vorzubereiten. Für kleines Geld haben wir Saatgut und Pflanzen erworben und diese entsprechend den Licht- und Platzbedürfnissen der Pflanzen angeordnet. Bereits in vier Wochen können wir die ersten Erzeugnisse knackig frisch ernten und unseren Speiseplan verfeinern und erweitern.

Papayas mit Limette und Minze, Chilis für die Barbecuesauce, gefüllte Zucchiniblüte mit Wolfsbarschmus, dazu frittierte Paprika und Auberginen, purpurnen Basilikum für die Garnierung und selbstverständlich ungespritzte Erdbeeren. So lecker kann mediterrane Diät sein.

Monday, 23 February 2009

Pinot Noir – Cabernet Sauvignon Cuveé ?


Langsam wird es Zeit, dass wir uns darüber Gedanken machen, ob wir den Pinot Noir unverfälscht genießen oder ihn mit unserem Cabernet Sauvignon, gleichfalls von der Finca, verschneiden. Beide Weine durchlebten die malolaktische Fermentation, jedoch nur der Pinot Noir reifte mehr als 5 Monate in einem neuen Eichenfass aus dem Cognac. Um zu entscheiden, ob wir den noch fruchtigen Cabernet mit dem von Vanille geprägten Pinot verschneiden, wählten wir traditionell Boef Bourguignon mit Pommes dauphinois. In kleiner Runde speisten und verkosteten wir. Das Ergebnis stand schnell fest: kein Cuveé. Der Pinot Noir ist zu gut und speziell um ihn mit anderen Weinen zu verschneiden. In den nächsten Wochen werden wir den Pinot in Flaschen abfüllen und etikettieren und den Cabernet Sauvignon zur weiteren Reife in Eiche lagern.
Mehr unter Finca Andalusien

Thursday, 5 February 2009

Die Avocado – Direkt von der Finca auf den Tisch


Die Avocadofrucht ist reich an ungesättigten Fettsäuren, Vitamin E, B2 und Kalium. Das Öl der Avocadofrucht (bis zu 23 %) wurde bereits von den Azteken genutzt. Der Kalifornier Rudolph Hass gab der Sorte Hass seinen Namen, die in Israel, Kalifornien, Mexiko und auf unserer Finca angebaut wird. Sie wiegt bis zu 350 g und schmeckt nussiger als die Sorten Bacon und Fuerte. Auch wenn wir natürlich unsere Ernte (> 6 to.) verkaufen, gibt es viele Gründe, nicht nur gesundheitliche, Avocados zu genießen. Ein Grund ist dieser:

Frischer Thunfisch (Bonito) auf Avocadomousse (mit Limettensaft verfeinern), dazu selbstgemachtes Mango-Chutney und Sesamsticks aus Blätterteig. Das Rezept für das Mangochutney schicken wir Ihnen gerne per Mail (info@finca-spain.de) zu. Viva la vida !
Mehr unter Finca Andalusien

Tuesday, 27 January 2009

Die Mandelblüte – der Frühling naht


Die weiße Pracht ist über Nacht erwacht. Obwohl die Natur noch träumt, erweckt der Mandelbaum mit seinen tausend Blüten eine Schar von Bienen. Es summt und brummt, des Nektar willens und ruft den Frühling wild herbei. Der Mandelbaum ist unser erster Frühlingsbote. Nachdem der nackte Mandelbaum in voller Blüte stand und der andalusische Schnee in Form der Blütenblätter hernieder weht, schlüpfen die ersten grünen Mandelblätter nach. Bereits in zwei Wochen wird man die ersten Mandeln erkennen können. La Primavera, diese Laune der Natur ist für mich das größte Glück.

Tuesday, 20 January 2009

Rebenbeschnitt – kurzer Zapfenschnitt


Nachdem die jungen Weinreben erzogen wurden, d.h. der Rebstock seine gewollte und entgültige Form erhalten hat, werden die Triebe des Vorjahres unter Ertrags- und Qualitätsgesichtspunkten beschnitten. Um den Reben in den trockenen Sommermonaten nicht zuviel abzufordern und um sicherzustellen, dass genügend Terroir in die Traube und damit in die Flasche kommt, beschneiden wir

• Pinot Noir auf 7 Zapfen a 2 Augen ( Traubengewicht rd. 100g)
• Cabernet Sauvignon auf 6 Zapfen a 2 Augen (Gewicht rd. 200 g)


Aus (nahezu) jedem Auge des einjährigen Holzes wird ein neuer Trieb nebst Fruchtansatz wachsen. Das basale Auge (schlafende Auge) in der Triebachsel treibt erst bei einer Verjüngung, d.h. Entfernung des Zapfens aus, trägt jedoch im ersten Jahr keine Trauben. Eventueller Windbruch ist mit einzukalkulieren. Die Traubenernte liegt je Rebstock unter 2 Kg, was auch unter andalusischen Verhältnissen für einen besonderen Wein geboten ist. Im Folgejahr wird dann je Zapfen der am weitesten vom Stamm entfernte Trieb abgeschnitten und der innere, verbleibende wiederum auf 2 Augen gekürzt. Diese Vorgehensweise verhindert zudem ein „verigeln“ des Rebstockes.

Nach dem Austreiben der Reben erfahren Sie mehr über

• Pflanzenschutz
• Entlaubung
• Grüne Ernte (Qualitätsoptimierung)
• Traubenschutz

in diesem Blog von der Finca Andalusien.