Tuesday, 20 January 2009

Rebenbeschnitt – kurzer Zapfenschnitt


Nachdem die jungen Weinreben erzogen wurden, d.h. der Rebstock seine gewollte und entgültige Form erhalten hat, werden die Triebe des Vorjahres unter Ertrags- und Qualitätsgesichtspunkten beschnitten. Um den Reben in den trockenen Sommermonaten nicht zuviel abzufordern und um sicherzustellen, dass genügend Terroir in die Traube und damit in die Flasche kommt, beschneiden wir

• Pinot Noir auf 7 Zapfen a 2 Augen ( Traubengewicht rd. 100g)
• Cabernet Sauvignon auf 6 Zapfen a 2 Augen (Gewicht rd. 200 g)


Aus (nahezu) jedem Auge des einjährigen Holzes wird ein neuer Trieb nebst Fruchtansatz wachsen. Das basale Auge (schlafende Auge) in der Triebachsel treibt erst bei einer Verjüngung, d.h. Entfernung des Zapfens aus, trägt jedoch im ersten Jahr keine Trauben. Eventueller Windbruch ist mit einzukalkulieren. Die Traubenernte liegt je Rebstock unter 2 Kg, was auch unter andalusischen Verhältnissen für einen besonderen Wein geboten ist. Im Folgejahr wird dann je Zapfen der am weitesten vom Stamm entfernte Trieb abgeschnitten und der innere, verbleibende wiederum auf 2 Augen gekürzt. Diese Vorgehensweise verhindert zudem ein „verigeln“ des Rebstockes.

Nach dem Austreiben der Reben erfahren Sie mehr über

• Pflanzenschutz
• Entlaubung
• Grüne Ernte (Qualitätsoptimierung)
• Traubenschutz

in diesem Blog von der Finca Andalusien.

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